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✨Jetzt bin ich verwirrt.✨ - Frau Benning
✨Nicht schlimm. Das gehört zum Konzept.✨ - Herr Mohn
Das tut es tatsächlich, denn in Denken-Sprache-Wirklichkeit, dem Kurs, in dem wir uns jeden Freitag treffen, "um unseren Wissensstand upzugraden!" gehört die wöchentliche Dosis Verwirrung und: "Hau nicht mein ganzes schönes Konzept durcheinander!" zum Konzept.
"Sich dort mal auf die Pirsch zu begeben und auf den Busch zu klopfen..." ebenso wie das "Hinterfragen von gesellschaftlichen Normen und Konventionen" ist Bestandteil dessen, was wir in DSW fürs Leben lernen.
Dabei gehören natürlich auch "völlige Überzeugung bei absoluter Ahnungslosigkeit" und Sätze wie: "Ich hätt' nach rückwärts denken müssen. Ich hab nach vorwärts gedacht." immer dazu und machen diesen Kurs zu dem, was er ist - unverbesserlich.
Und vielleicht hat sich in der ersten Stunde "alles bissl wie n Fiebertraum" angefühlt, doch schlussendlich war Herr Mohns stolzes: "Ihr habt DSW-mäßig Denken gelernt!" alles, was wir hören wollten.
Lia Altay

Sie haben es wieder getan: seit nunmehr 28 Jahren touren Burgstädter Gymnasiasten nach Leipzig, um sich dort vor Ort ein Bild machen zu können, was Grundlagenforschung bedeutet. Am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften kennt man unsere DSW-Kurse schon und hat deshalb neben einigen Standard-Elementen beim Magnetresonanztomografen und in den Sprachlaboren immer wieder auch aktuellste Einblicke in die laufenden Forschungen parat. Gestern erfuhren wir, was Heavy Metal mit bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung zu tun hat.
Unser neuer Kurs im nächsten Jahr ist schon vorangemeldet :))
Zu einer Exkursion in das Militärhistorische Museum in der Landeshauptstadt hatten sich der Geschichts-Leistungskurs und der DSW-Grundkurs aus der Jahrgangsstufe 12 auf den Weg gemacht.
Für den Geschichtskurs ging es vor allem um Fragen der Erinnerungskultur und der Identität.
Für die Teilnehmenden aus dem DSW-Kurs stand das Thema GRENZEN mit seinen verschiedenen Facetten im Mittelpunkt. Mit Fragestellungen unter diesem Leitbegriff werden sie sich in den nächsten Wochen im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten beschäftigen.
In thematischen Kurzführungen und einem spannenden Gruppen-Workshop wurden zahlreiche neue Perspektiven auf die jüngere Geschichte eröffnet.
Der fachübergreifende Wahlgrundkurs Denken-Sprache-Wirklichkeit am GyBu trifft auf Grundlagenforscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Neben spannenden Vorträgen zur Neurobiologie des Gehirns konnten die Kursteilnehmenden auch Forschung hautnah am eigenen Leib erfahren und ihre Gehirnaktivität über ein transportables EEG sichtbar machen.
(Michelle Benning & Wolfgang Mohn)
Das Jahr der Geisteswissenschaften war das achte in der Reihe der Wissenschaftsjahre. Die Wissenschaftsjahre wurden seit dem Jahr 2000 mit wechselnden Themenschwerpunkten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgerichtet. Die Wissenschaftsjahre sollen einen Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ermöglichen und das Interesse möglichst vieler Menschen für wissenschaftliche Themen wecken. Im Wissenschaftsjahr 2007, das unter dem Motto „Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit“ stand, sollte die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt und die Leistungen der Geisteswissenschaften gelenkt werden.
Sprache in all ihren Ausprägungen hat als Gegenstand und Medium große Bedeutung für das gesamte Spektrum geisteswissenschaftlicher Forschung und war deshalb das Oberthema im Jahr der Geisteswissenschaften 2007.
im Schulwettbewerb „Was sprichst du?“ wurden insgesamt 70 Projekte zum Thema Sprache mit je 2.000 Euro ausgezeichnet, drei davon stammten aus unserem Kurs (nach Wikipedia).
Kultusministerin Brunhild Kurth will Sachsens Schüler dazu ermuntern, sich aus Anlass des 25. Jahrestages mit der Deutschen Einheit und der Wiedergründung des Freistaates zu beschäftigen. Deshalb ruft die Kultusministerin Sachsens Schulen dazu auf, sich mit lokalen oder regionalen Ereignissen vor, während und nach der deutschen Wiedervereinigung auseinanderzusetzen. Die besten 25 Schülerprojekte werden mit jeweils 1.000 Euro unterstützt.
Das Projekt „ZEITEN(W)ENDE ?! - Was war die DDR?“ verbindet Lernbereiche zur Persönlichkeit mit Verfahrensweisen des Perspektivenwechsels sowie Fragestellungen zum individuellen und kollektiven Gedächtnis.
25 Jahre Deutsche Einheit. Ein Vierteljahrhundert. Das ist anderthalbmal so viel wie unser Lebensalter. - Dieser Zeitraum liegt weit vor unserer Existenz.
Lohnt es sich trotzdem, darüber zu sprechen? Was nennen wir denn Erinnerung, wenn wir gar nicht dabei waren?
Was macht es für eine Persönlichkeit aus, in welchem (historischen) Umfeld sie groß wird?
Welche Rolle spielen dabei Eltern, Großeltern, Freunde, Lehrer …?
Unsere Aufgabe wird es sein, einen Perspektivenwechsel zu vollziehen, wobei das Geschichtsbuch die Vogelperspektive und die Zeitzeugen die Froschperspektive anbieten.
Doch Zeitzeugen sind nicht nur Menschen, sondern auch Dinge.
Was erzählen uns die Dinge, die uns umgeben?
Schülerwettbewerb 2016/2017 erlebt viel Zuspruch. Mehr als 600 Schüler der Klassenstufen 6 bis 12 aus 15 Oberschulen und Gymnasien, darunter sechs aus Polen, haben sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften an unserem Wettbewerb „Flucht, Vertreibung, Integration“ beteiligt.
Einen von vier Hauptpreisen im grenzüberschreitenden Schülerwettbewerb "Heimat im Spiegel von Flucht, Vertreibung, Integration" haben die 24 Schüler des 12er Grundkurses „Denken-Sprache-Wirklichkeit“ in diesem Jahr zuerkannt bekommen. In neun verschiedenen Projekten haben sie sich im Rahmen des Kursunterrichts mit der Geschichte ihrer Heimat, ihrer Eltern und Großeltern, aber auch mit der Geschichte ihrer Lehrer und Klassenkameraden auseinandergesetzt (aus einer Pressemitteilung des GyBu).
Übergeben wurden die Preise am 12. Juni durch die Kultusministerin und Schirmherrin, Frau Brunhild Kurth, in einer Feierstunde in der Aula des Gymnasiums Döbeln.
http://www.vertriebene-in-sachsen.de/dateien/Vertriebene-02-17-kl.pdf
Über 700 Jugendliche aus 13 Bundesländern haben sich beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ beteiligt. 31 Preisträgergruppen werden am 20. Juni 2022 in Berlin ausgezeichnet, darunter auch eine Projektgruppe des Gymnasiums Burgstädt. Mit ihrem Projekt „Einkaufen mit Papa“ haben sich die Jugendlichen dem Thema des Konsumverhaltens in der DDR und heute gewidmet und konnten damit die Jury überzeugen.
15 Notenpunkte und 500,-€ für zwei Schülerinnen des Abiturjahrgangs 2022:
Die Note reflektiert den Prozessverlauf von der Ideenfindung über die Umsetzung bis zur Präsentation. Ausgehend von Überlegungen über mögliche Formate der Darstellung von zeitgeschichtlichen Erfahrungen mit (familiären) Zeitzeugen wurden verschiedene Ideen geprüft, teilweise verworfen und schließlich die Darstellungsform des Comics priorisiert.
Die im weiteren Verlauf des Projektes zu treffenden Entscheidungen waren nicht weniger schwierig. Das große Thema des individuellen Konsumverhaltens vor und nach der Wiedervereinigung wurde geschickt fokussiert; sprachliche Klischees (Früher war alles besser und Wir hatten ja nischt wurden antithetisch und für einen kindlichen Leser altersgerecht adaptiert. Künstlerische Mittel des Comics (Panels, flächige Farbaufträge, serielle und typisierende Elemente) wurden zielgruppengerecht eingesetzt. (aus dem DSW-Semester-Zertifikat)
Vom 1. September 2024 bis zum 28. Februar 2025 sind über 6.720 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland auf historische Spurensuche gegangen und haben insgesamt 2.289 Beiträge eingereicht. Damit ist die aktuelle Wettbewerbsrunde die erfolgreichste seit 30 Jahren. Aus Sachsen waren es genau 115 eingereichte Arbeiten von 278 Schülerinnen und Schülern.
Fünf von sechs Arbeitsgruppen unseres fächerübergreifenden Wahlgrundkurses beteiligten sich mit ihren Projekten ebenfalls am bundesweiten Geschichtswettbewerb und dokumentierten damit ihre Perspektiven auf die jüngere (deutsche) Geschichte.
Die eingereichten Arbeiten zeigen in beeindruckender Vielfalt, dass Grenzen weit mehr sind als geografische Linien. Sie können gesellschaftlich-ethischer, politisch-rechtlicher oder materiell-räumlicher Natur sein. Dabei wirken sie nicht nur als Barrieren oder Hindernisse, sondern auch als Räume der Begegnung, des Schutzes oder der Überwindung. Die Teilnehmenden haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielschichtig das Thema „Grenzen“ ist – und wie sehr es sowohl die Geschichte geprägt hat als auch die Gegenwart beeinflusst.
Nachdem unsere erste Teilnahme im Schuljahr 2022/23 zunächst vorrangig der Erkundung des neuen Wettbewerbsformates diente, konnten die vielfältigen thematischen Fragestellungen, das Problemlöseverhalten der Akteure und die Ausdifferenzierung sehr unterschiedlicher Sichtweisen die Jury überzeugen: Zwar reichte es (noch) nicht für einen „großen“ Preis. Die Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde aber mit individuellen Büchergutscheinen gewürdigt.