Projekte

Besuch auf der Ibug Flöha: Eintauchen in die Welt der Urban Art

Gleich in der ersten Schulwoche starteten zwei Grundkurse zur Kunstexkursion nach Flöha, wo dieses Jahr die Ibug (Industriebrachenumgestaltung) in der ehemaligen Buntpapierfabrik stattfand. Die Idee, leerstehende Industrieruinen Mittelsachsens mit zeitgenössischer Kunst, nämlich Urban Art, zu beleben, fand bei den Schüler:innen großen Anklang.

Dort waren lokale Künstler aus Sachsen und Deutschland, als auch internationale Positionen aus Europa und der Welt vertreten. Dementsprechend ergab sich ein spannender Mix aus vielseitigen Themen und Perspektiven. Aktuelle Probleme wie der Krieg in der Ukraine, Lebensmittelknappheit oder Umweltzerstörung wurden künstlerische verarbeitet, ein literarisches Werk des Künstlers Stefan Heym illustriert, ebenso fanden sich aber auch persönliche oder rein ästhetisch-dekorative Werke.

Die ca. 5.000 qm große Brache stellte mit Graffiti, Malereien und Illustrationen, Installationen, Skulpturen und multimedialen Projekten einen extrem spannenden Ort für außerschulisches Lernen dar. Zwischen den zwei Festivalwochenenden öffnet die Ibug jedes Jahr 5 Tage interessierten Schulklassen ihre Tore. Wir lauschten zwei Führungen und konnten anschließend selbst in Workshops kreativ tätig werden.

Nächstes Jahr fahren wir bestimmt wieder hin!

 

 

Die Künstler der ibug 2022, deren Werke zum Teil auf den Fotos zu finden sind:
adhocrates collective (AT), Andre Krommer (Dresden, DE), Anja Fischer (DE), Artourette & Liserlegal (Dresden, DE), Barbara Daros (BR), Berni Puig (ES), Chiara Capobianco (IT), Cosmo Logical (GR), Dante (GE), Dante Arcade (ES), Dima Korma (UA/IL), Einat Shteckler (IL), EJSMONDT (PL), El Bocho (Berlin, DE), Engin Dogan (Aschaffenburg, DE), Eva Haupt (Düsseldorf, DE), fårce RAIK (Berlin, DE), FeoFlip (ES), Floor Smit (DE), Foodie (DE), Frau Albert (Dresden, DE), Freizeitgruppe Gestaltung (Glauchau, DE), giza_one (Köln, DE), Gosp (Leipzig, DE), Guido Günther (Chemnitz, DE), HÜLPMAN (Berlin, DE), ILUC X Fabricate (RO), Insomundo & Hormis (CH), Molera (ES), Jens Roth (Köln, DE), JHNYO + Carli Halvars (SE), Jo Higgs alias ‚Jo¥‘ –> Joyen (GB), Margalef (ES), Kai Semor (Berlin, DE), KleinLaut (Leipzig, DE), KOZ DOS (IT), Krepki Palez (RU), Lisa-Marie & Alicia (Chemnitz, DE), Los Pepes Studio (PT)l, Luke Carter (Leipzig, DE), m05k (DE), Madeleine Marquardt + Theresa Kretsch (DE), Marian Kretschmer (Chemnitz, DE), Marie-Luise Pößl (Flöha, DE), NSN997 (ES), Mz. Icar Collective (US), Nikita Nomerz (RU), OFFBEAT (Hamburg, DE), Paul Melzer (Leipzig, DE), Peter Fahr (Leipzig, DE), Pietro Vitali (IT), Reus (Leipzig, DE), Ricardo Romero (PT), Sergio Stuff (PR), Simon Schirmer (DE), SLEX (Plauen, DE), Sonja Ben & R.rotx (ES), TAT – Temporary Autonomous Territory (DE), Thijs & Mandy (NL), Tim Grimmert (DE), Tometomy (ES), Thorsten Wohlfahrt (DE), tschief (Berlin, DE), Vincenzo Blumetti (IT), Wanda Hutira (RO),Yessiow & Stijn (ID/BE), Your Mum’s Knights (RU)

Performance Kunst in Klasse 10c und 10d

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 10c und 10d haben sich über mehrere Wochen und Monate mit der Kunstgattung der Performance beschäftigt. Wir haben viele Vorübungen aus der Theaterpädagogik außerhalb des Klassenzimmers durchgeführt. Dabei lernten sich die Jugendlichen als Gruppe intensiver durch Vertrauensübungen kennen, verwendeten viel Zeit auf Konzentrationsübungen, erkundeten den Schulhof und das Schulhaus blind, untersuchten architektonische Strukturen und lernten ihren Körper als Ausdrucksmittel kennen. Danach arbeiteten wir intensiv an den Konzepten für die Abschlussarbeit. Wir überlegten, welche Themen die Schüler und Schülerinnen künstlerisch verarbeiten wollen - im Raum standen dabei Felder wie Klima, Schuldruck, Beziehungen, Angst, Mitgefühl oder Schönheitsnormen.

Bei Performance Kunst drückt man mit Hilfe seines eigenen Körpers, eventuell mit weiteren Performern oder dem Publikum, mit Gegenständen an einem bestimmten Ort für eine bestimmte Dauer seine Idee aus.

So überlegten die Klassen intensiv, wie sie die einzelnen Dimensionen gestalten könnten, um ihr Thema stimmig umzusetzen. Möchte man in der Natur bei strahlendem Sonnenschein performen, oder doch lieber an einem dunklen Ort im Keller? Lieber in Alltagsklamotte oder einem edlen Anzug? Mit viel Bewegung oder minimalen Gesten? Allein oder zu zweit? Mit Einbezug von Publikum?

Die Ergebnisse sind unheimlich stark geworden, die Schüler und Schülerinnen weit über sich hinaus gewachsen. Sie fanden spannende Orte, setzten zum Teil sehr persönliche Themen um und kreierten bewegende Kunstwerke.

 

Lichtkunst

Wir haben im Unterricht fotografische Grundlagen wie Einstellungsgrößen und Tiefenschärfe erarbeitet und geübt. Die Schüler inszenierten sich im abgedunkelten Unterrichtsraum vor farbigen Folien, die sie selbst mit ausdruckstarken Mimiken und Gestiken kombinierten. Aus der Aktion heraus sollten dann gelungene Fotografien mit unseren IPads entstehen. 

 
 

Land Art im Energiepark

Mit unseren 5ten Klassen waren wir für die Gestaltung von Land Art  - also Kunst mit Naturmaterialien - in unserem schönen Energiepark. Wir lernten Künstler wie Andy Goldsworthy, Nils Udo, Robert Smithson und Richard Long kennen, sprachen über ihre Werke und sammelten Ideen für eigene Möglichkeiten der Gestaltung. Danach sammelten die Schüler und Schülerinnen Blätter, Steine, Blüten, Früchte und brachten weitere Naturmaterialien wie beispielsweise Zapfen mit. In kleinen Gruppen arbeiteten sie voller Eifer daran ein abstraktes Werk entstehen zu lassen. 

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