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Trotz ihrer großen, zeitweilen übertriebenen Bemühungen, Kafka in Wesen und Werk darzustellen, hat der Auftritt jedenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dies ist nicht zuletzt auf die eindrückliche Sprechweise Frau Gutermann-Bauers zurückzuführen, welche eine dauerhafte, beinah pedantische Überbetonung eines jeden zweiten Wortes charakterisiert.
Möglicherweise führten einige der genannten Gründe zu dem kollektiven Phänomen, das Erlebnis als „Fiebertraum“ zu bezeichnen. Der Kenner wird dann den Begriff „kafkaesk“ ins Spiel bringen: er konnte gewissermaßen am eigenen Leibe erfahren werden. Ein gewisses Lernziel konnte somit also erreicht werden, trotz des noch immer (zu) geringen Interesses für Kafka.
Elina Hans, LK 12 De 2