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Anregungen für die Projektreihe können gern per Email an die Koordinatoren geschickt werden: arbeitsgruppe.klimaschule@gybu.lernsax.de. Um die Planbarkeit zu verbessern und das Fortbestehen der Projektreihe zu sichern, bitten wir um Spenden. Diese gehen mit Angabe des Verwendungszwecks bitte an das Konto des Fördervereins.
Kontoinhaber: Förderverein Gymnasium Burgstädt
IBAN: DE 89 8709 6214 0020 0276 49
BIC: GENODEF1CH1
Verwendungszweck: Pflanzprojekt Auf den Weg gebracht
Vor anderthab Jahren hatte die damalige Klasse 7c des Gymnasiums Burgstädt im Zuge der Projektreihe "Auf den Weg gebracht" bereits zwanzig hochstämmige Stieleichen entlang des Fahrradwegs an der S242 bei Berthelsdorf gepflanzt. Damit setzten sie ein positives Zeichen für mehr Engagement und ökologische Mitgestaltung in der eigenen Heimat.
Es gab aber auch Rückschläge: Die von der Gemeinde Lunzenau gestifteten Bewässerungssäcke zur Tröpfchenbewässerung wurden nach und nach gestohlen. Drei der gepflanzten Bäume überstanden die beiden letzten Jahre trotz regelmäßiger Pflege leider nicht. Um diese zu ersetzen und mit siebzehn weiteren Bäumen die Reihe vom Anfang bis Ende des Radwegs zu komplettieren, wurde im vergangenen Monat noch vor den Herbstferien eine weiterer Aktionstag durchgeführt. Davon berichtet ein Schüler der mittlerweile neunten Klasse.
"Am 1. Oktober war es soweit um die Aktion vom letzten Jahr fortzusetzen. Wir trafen uns um 8.30 Uhr in Berthelsdorf am Radweg, wo wir erst einmal eine Belehrung bekamen und uns die jeweilige Ausrüstung gegeben wurde. Nachdem die Baumschule uns die Materialien übergeben hatte, konnte es auch schon los gehen. Wir arbeiteten in Gruppen von jeweils vier Personen. Da sich die meisten ordentlich ins Zeug legten, gelang uns das Pflanzen der zwanzig Bäume in vier Stunden. Zwischendurch gab es eine kurze Stärkung mit Baumkuchen und Getränken. Nachdem die letzten Bäume fertig gepflanzt und alle Werkzeuge und übrigen Materialien weggeräumt waren, platzierten wir noch ein Schild als Andenken, dass die Klasse 9c des Gymnasiums Burgstädt hier war und diese Baumreihe angelegt hat. Der Tag der Aktion war trotz des eher ungemütlichen Wetters sehr lustig und erfolgreich."
Dass der Tag von Erfolg gekrönt war, liegt neben tüchtig zupackenden Jugendlichen an der exzellenten Zusammenarbeit vieler Akteure. Das Landesamt für Straße und Verkehr finanzierte trotz klammer Kassen erneut sowohl die Bäume aus der Baumschule Heros in Niedergräfenhain als auch die Pflanzmaterialien wie Dreibock und Baumgurt. Die einseitige Sperrung der Straße und den Rindenmulch organisierte die Straßenmeisterei Mühlau, die ebenfalls in den darauffolgenden Wochen Ansitzstangen für Greifvögel zwischen den Bäumen errichtete. Unterstützung erhielt die Klasse um Frau Straube an diesem Tag zudem von zwei Eltern der Klasse, die sich die Zeit nahmen, um sich für ihre Heimat zu engagieren. Ohne Frage eine tolle, nachahmenswerte Aktion!
Text: A. Nabert und F. Geißler I Fotos: H. Pester, K. Meier u. V. Finsterbusch
Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sollte für eine reflektierende Spezies wie den Menschen ein Selbstverständlichkeit sein. Hans Carl von Carlowitz erkannte dies bereits vor mehr als 300 Jahren und gilt als der Erfinder des Nachhaltigkeitsbegriffs. Zu seinen Ehren wird in seinem Heimatort Chemnitz seit 22 Jahren der Sächsische Nachhaltigkeitspreis vergeben, der wichtige Akteure auf diesem Bereich ehrt.
Als Preisträger des diesjährigen Chemnitzer Umweltpreises mit unserer „Auf den Weg gebracht“-Projektreihe hatten Vertreter des Gymnasiums Burgstädt nun am 24. Oktober die Möglichkeit die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises mit ihren Rahmenveranstaltungen zu besuchen. Neun Schülerinnen und Schüler der 7. und 9. Klassen ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.
Nach einer etwas ungewöhnlichen Anreise mit einem alten, aber im Vergleich zu heutigen Modellen trotzdem sparsamen Ikarus-Bus der CVAG – ein Bestandteil des Umweltpreises – wartete im Congresscenter gleich das nächste Highlight auf uns. Die aus den Medien bekannte Umweltaktivistin Luisa Neubauer kam mit uns und anderen Preisträgern ins Gespräch. Ihre offene, lockere Art aber auch ihre positive Einstellung, die sie trotz des absehbaren Scheiterns der globalen Klimaziele behält, imponierte uns. Im Anschluss pflanzte sie mit uns einen Baum (Eschen-Ahorn) an der Chemnitzer Stadthalle.
Luisa erhielt am Ende der Veranstaltung den Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „national“. Ihre Rede konnten wir uns leider nicht mehr anhören, da wir zur Bahn mussten. Die Reden der Preisträgerin für die Kategorie „Europa“, die österreichische Politikerin Leonore Gewessler, sowie des Preisträgers für internationales Engagement, Achim Steiner, und die Ansprachen ihrer Laudatoren hinterließen jedoch einen bleibenden Eindruck bei uns. (Das komplette Preisverleihungsprogramm findet man hier: https://carlowitz-gesellschaft.de/aktuell/saechsische-nachhaltigkeits-konferenz-2025/)
Moderiert wurde die gesamte Nachhaltigkeitskonferenz übrigens von der bekannten Wettermoderatorin Michaela Koschak, die auch ihr neuestes Buch „Kleine Helden, große Ziele“ vorstellte, von denen wir uns alle ein Exemplar mitnehmen durften. Darin geht es um die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals bzw. SDGs), die seit 2019 auch in den sächsischen Lehrplänen verankert sind und uns alle interessieren sollten (Schaut doch mal hier: https://17ziele.de/).
Unser Fazit: Ein tolles Gesamtpaket mit viel Prominenz, welches bei uns allen eine nachhaltige Wirkung hinterlassen hat.
(F. Geißler)
Beim diesjährigen Chemnitzer Umweltpreis gewann das Gymnasium Burgstädt mit dem Projekt „Auf den Weg gebracht“ den 1. Platz in der Kategorie Klasse 5 bis 8. Unter der Schirmherrschaft von Herrn Geißler setzten sich die Schülerinnen und Schüler für den Schutz unserer Umwelt ein, indem sie verschiedene Einzelprojekte engagiert durchführten. Mittels Pflanzaktionen von Bäumen und Sträuchern, dem Anlegen von Insektenwiesen oder einer andersartigen ökologischen Aufwertung einer Fläche in der Nähe der Schulwege der Lernenden soll etwas gegen den Klimawandel und für die Artenvielfalt getan werden. Besonders hervorgehoben wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt und lokalen Partnern sowie die Aufwertung des Schulwegs.
Der Umweltpreis wird jährlich vergeben und honoriert junge Engagierte, die innovative Projekte zum Umweltschutz und Nachhaltigkeit umsetzen. Das Gymnasium Burgstädt überzeugte mit einem praktischen Ansatz und einer langfristigen Wirkung für die Stadt und vor allem unsere Umwelt.
Herzlichen Glückwunsch an die teilnehmenden Klassen! Neugierig geworden und ihr wollt selbst aktiv werden? Meldet euch mit euren Ideen bei Herrn Geißler!
Weitere Informationen: https://www.chemnitz.de/de/unsere-stadt/umwelt/umweltpreis

Seit nunmehr zwei Jahren setzen die Lernenden des Gymnasiums Burgstädt unter dem Titel „Auf den Weg gebracht“ Projekte um, die das Ziel haben, Flächen auf ihrem Schulweg ökologisch aufzuwerten und die Vernetzung des Gymnasiums in der Region sichtbar zu machen.
Am 9. April 2025 versammelten sich dreißig Freiwillige der vier sechsten Klassen und der beiden DAZ-Klassen auf dem Parkplatz auf der Friedrich-Marschner-Straße vor der ehemaligen Berufsschule.
Auf dem Programm stand aber keine herkömmliche Unterrichtstunde im Gebäude, sondern bereit lagen auf dem Parkplatz davor acht hochstämmige Bäume der Sorten Prunus cerasifera (Kirschpflaume), Prunus Avium (Vogelkirsche) und Sorbus Thuringiaca (Mehlbeere). Diese galt es einzupflanzen und an Pfähle anzubinden, was die Kinder mit hoher Motivation durchführten. Ein kleines Dankeschön in Form einer feierlichen Einweihung bei Limo und Baumkuchen war mehr als angebracht. Ein Schild mit dem „Auf den Weg gebracht“-Logo und einem Hinweis, durch wessen Hilfe die acht Bäume auf den Parkplatz kamen, wurde enthüllt.
Mit dem Wissen, dass freiwillige Helfer der Pflanztruppe die neuen Bäume in den nächsten Monaten gießen werden, kann man sagen: Ein weiteres Projekt wurde erfolgreich „auf den Weg gebracht“! Die Betonflächen des Parkplatzes werden nun von acht Bäumen mehr beschattet und über das Jahr hinweg bieten sie durch ihre Blüten und Früchte Insekten sowie Vögeln Nahrung. Eine echte Bereicherung für Mensch und Tier!
Am 1. Oktober 2024 berichteten viele Medien über den fortlaufenden Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland, anlässlich eines aktuellen, umfassenden Berichts mit dem Namen „Faktencheck Artenvielfalt“ (https://www.feda.bio/de/faktencheck-artenvielfalt/).
Im Radiosender MDR KULTUR wurde diese Information um einen Beitrag ergänzt, der aufzeigt, wie sich das Gymnasium Burgstädt gegen den Rückgang der Biodiversität vor Ort stark macht. Beim Auftakt ihres Vorhabens der „Auf den Weg gebracht“-Projektreihe wurde die Klasse 8d am 17.9.2024 von der Reporterin Elvira Birgit Speer auf dem sogenannten Gottesacker in Claußnitz besucht.
Am Dienstag, dem 18. Juni 2024, ging es im Rahmen von Genial Sozial für uns, die Klasse 10b, zusammen mit unserem Klassenlehrer Herrn Geißler wieder in unseren Schulwald.
Nachdem wir 2022 in einem kleinen Waldstück nahe der Autobahn 72 in Hartmannsdorf 500 Weißtannen zur Aufforstung gepflanzt hatten, mussten wir nun, wie auch letztes Jahr, die noch kleinen Bäume vom ungewünschten Beiwuchs befreien. Das waren hauptsächlich Brombeersträucher, Maulbeergestrüpp und hohe Wildgräser. Zudem wurde geschaut, ob die Bäume das letzte Jahr gut überstanden hatten und wie sie sich entwickeln.
Aber auch eine andere Arbeit musste noch durchgeführt werden. Um unseren kleinen Schulwald befinden sich zahlreiche Mehlbeeren. Die echte Mehlbeere (Sorbus aria) ist der Baum des Jahres 2024. Die Mehlbeere ist als Zierbaum in Parks und als Straßenbaum bekannt und beliebt, während sie in Wäldern meistens nur an seinen Rändern vorkommt, denn sie steht gerne im Licht. Um diesen seltenen Baum zu schützen, zäunten wir einzelne Exemplare ein und beseitigten kleinere Pflanzen, die die Mehlbeere behinderten.
Nun können die Bäume wieder ungehindert wachsen, bevor diese Arbeit nächstes Jahr erneut ansteht.


Im Rahmen des Umweltschutzprojektes „Auf den Weg gebracht“ des Gymnasium Burgstädts treffen sich am 20.03.2024 die Schüler der Klasse 7c um 8:30 Uhr an der Pflanzstelle zwischen Cossen und Berthelsdorf, was unweit von den Wohnorten mehrerer Mitschülerinnen liegt. Im Vorfeld mussten diverse Gespräche mit Ämtern geführt und die Finanzierung der Bäume durch das Landesamt für Straße und Verkehr geklärt werden.
Zu unserer Unterstützung sind einige Eltern der Klasse, Frau Straube und Herr Geißler gekommen. Zum Schutz der Beteiligten ist die Straße durch die Straßenmeisterei Mühlau gesichert. Das Wetter ist sonnig, warm und trocken, sodass es uns hervorragende Bedingungen liefert.
Kurz nach unserer Ankunft kommt der sächsische Umweltminister Wolfram Günther mit seinem umweltschonenden E-Auto um die Ecke. Er gibt eine kurze Einleitung und er pflanzt mit dem Spaten erfolgreich den ersten Baum selbst. Anschließend bedankt er sich herzlich für die Aktion und muss sich verabschieden, da er zum Landtag muss.
Wir haben uns nun in Gruppen von je 3 Leuten eingeteilt und jede Gruppe übernimmt erst einmal das Pflanzen eines Baumes. Die Atmosphäre beim Pflanzen der Bäume ist lustig. Trotzdem kommt jeder an seine körperlichen Grenzen. Die Kinder dürfen selbst ihre Pause festlegen. Versorgt werden sie zum Teil von den Eltern und Lehrern, zum Beispiel mit Baumkuchen.
Die Zusammenarbeit untereinander ist hervorragend, sodass gegen 12:30 Uhr erfolgreich 20 Stieleichen gepflanzt, an Pfählen angebunden und gegossen sind.
Alexander Nabert, Klasse 7c
Seit letztem Jahr werden von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Burgstädt unter dem Motto „Auf den Weg gebracht“ Umweltschutzaktionen durchgeführt. Die erste Aktion des Jahres führte kürzlich die Klasse 7b durch.
Am 14.3.2024 unternahm die Klasse 7b im Rahmen einer Baumpflanzaktion eine Wanderung in den Herrenhaider Wald. Dort angekommen, wartete schon ein Sachsenforstmitarbeiter auf uns. Die Klasse musste mit Hilfe eines „Göttinger Fahrradlenkers“ ein Loch ausstechen, in welches ein Setzling einer Flatterulme oder einer Roteiche eingesetzt wurde. Danach stülpten wir einen Zylinder aus Kunststoff mit Luftlöchern über die junge Pflanze. Im Anschluss daran wurde ein Holzpfahl durch die Kabelbinder, die an der Seite des Zylinders befestigt waren, gesteckt und in den Erdboden gehämmert. Alle verwendeten Materialien sind natürlich abbaubar, weshalb sie im Wald verbleiben können. Zwischendurch kamen ein paar Leute von der Gesenk- und Freiformschmiede Kutsche GmbH vorbei, dies waren die Sponsoren des Projektes. Sie haben dieses Unterfangen gesponsert, um die Nachhaltigkeit zu fördern und die Welt ein bisschen grüner werden zu lassen. Abschließend würde ich sagen, dass dieses Projekt einen kleinen Teil zur Nachhaltigkeit beigetragen hat. Der ganzen Klasse hat es viel Spaß gemacht die Bäume zu pflanzen und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun.
E. Günther
Am 13.3.2024 fand die offizielle Festveranstaltung zum eku-Zukunftspreis 2023 statt. Zwei Vertreter des Gymnasiums, Herr Henniger und Herr Geißler, waren anwesend, da das Burgstädter Gymnasium für das Pflanzprojekt „Auf den Weg gebracht“ diesen Preis erhalten hatte.
Das Carlowitz Congress Centre, angegliedert an die Stadthalle Chemnitz. hätte nicht besser für die Veranstaltung des vom Land Sachsen vergebenen eku-Preis – „eku“ steht für Energie, Klimaschutz, Umwelt – ausgesucht sein können. Zum einen gilt der Namensgeber Hans Carl von Carlowitz, Kind der Stadt Chemnitz, als Erfinder des Nachhaltigkeitsbegriffs. Zum anderen waren die Räumlichkeiten hervorragend geeignet, um alle Preisträger in den Austausch miteinander zu bringen. Die Festveranstaltung war zwar durch Eröffnungsrede von Staatsminister Wolfram Günther und einem leckeren Abschlussbuffet feierlich gerahmt, aber an erster Stelle stand das Vernetzen ähnlich gesinnter Menschen.
Das Gymnasium Burgstädt war mit einem kleinen Messestand vertreten, an dem wir das Projekt „Auf den Weg gebracht“ vorstellten. Mit einer Landkarte und Fotos bereits durchgeführter Aktionen der jetzigen 6. und 7. Klassen wurden allen Interessierten an unserem Stand durch uns das Konzept hinter dem Namen erklärt. So auch dem Staatsminister, der sich begeistert zeigte und versprach, bei einer der nächsten Aktionen vor Ort dabei sein zu wollen.
Überhaupt war es sehr leicht mit vielen Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns über interessante Projekte aus den Bereichen Recycling, Naturschutz, erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft zu informieren. Kontaktdaten waren schnell ausgetauscht, sodass sich manche interessante Zusammenarbeit in der Zukunft ergeben sollte, denn Schnittmenge gab es einige.



Kurz vor Ende des ersten Schulhalbjahres machte sich am 1. Februar eine kleine Delegation des Burgstädter Gymnasiums bestehend aus zwei Lehrkräften und zwei Schülern auf den Weg nach Dresden, um an der diesjährigen Klimaschulkonferenz teilzunehmen.
Das Gymnasium Burgstädt befindet sich derzeit im Bewerbungsprozess um den Titel „Klimaschule“. Diese Bezeichnung bedeutet, dass die Schule ein spezifisches Programm entwickelt, welches im Anschluss an die Titelverleihung über fünf Jahre hinweg umgesetzt wird. Die „Sächsische Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ stellt dafür den Gestaltungsrahmen dar. Ziel ist es, Aspekte des Klimawandels, des Klimaschutzes und der Klimaanpassung ganzheitlich im schulischen Handeln zu verankern. Die jährlich stattfindenden Klimaschulkonferenzen haben den Zweck Schulen, die dieses Siegel bereits verliehen bekommen haben, mit Anwärtern zusammenzubringen und neue Impulse zu geben.
Den Beginn machte am 31. Januar ein Videokonferenztag mit einem inspirierenden Vortrag von Stefan Rostock des Germanwatch. e.V. Dieser betonte die Notwendigkeit von aktiven, strukturellen Veränderungen (Handabdruck) im Vergleich zu passiven Konsumentscheidungen (Fußabdruck) angesichts der Wucht der sich anbahnenden Klimakatastrophe. Im Anschluss fand in mehreren Foren sowohl ein Input als auch Austausch zu verschiedenen Themen rund um den Klimawandel statt.
Am zweiten Tag begab sich unsere Delegation bestehend aus den zwei Neuntklässlern Niklas und Colin sowie den Lehrern Herr Henniger und Herr Geißler nach Dresden zur Konferenz in der Dreikönigskirche. Hier wurden umrahmt von einem stimmungsvollen Chorauftritt elf neue Klimaschulen vom sächsischen Minister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram Günther ausgezeichnet und neun weitere rezertifiziert. Nach dem Mittagessen ergaben sich an den Thementischen sowohl unter den zahlreich anwesenden Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrenden viele Gespräche, die beispielsweise Inspirationen für die Klimaschulprogramme brachten, aber auch die Akteure untereinander vernetzten.

Trotz frostiger Temperaturen trafen sich am 11. Januar 2024 drei Schülerinnen der 6. Klassen mit Projektleiter Herr Geißler, um die im letzten Jahr gepflanzten Bäume mit Schildern zu versehen. Kurz vorher erhielt das Projekt den eku-Zukunftspreis.
Wir alle hinterlassen Spuren auf diesem Planeten. Nicht selten größere als uns lieb sind. Der sogenannte ökologische Fußabdruck soll darüber Auskunft geben, wenngleich er auch den Blick von den großen Umweltsündern der Industrie auf das menschliche Individuum lenkt. Selbst umweltbewusste, nachhaltig handelnde Menschen geraten nicht selten an ihre Grenzen in einer Welt, die oft nur scheinbare Wahlmöglichkeiten bietet. Statt zu verzweifeln heißt es selbst zu handeln und positive Spuren zu hinterlassen statt “lediglich“ das eigene Konsumverhalten leicht zu verändern!
Von unserem Gymnasium wurde deswegen im letzten Jahr das Projekt „Auf den Weg gebracht“ initiiert. Nachhaltige Spuren in Form von z.B. Neuanpflanzungen auf den Schulwegen unserer Schülerinnen und Schüler zu setzen ist das Ziel. Um diese „Spuren“ für alle sichtbar zu machen, werden Schilder angebracht, die mit dem Logo versehen sind und deren Pfeilspitze in Richtung des Gymnasiums weist. Darüber hinaus beschreibt ein kurzer Text wann, von wem und in welcher Form eine „Spur“ an dieser Stelle hinterlassen wurde. Gestaltet wurden die Schilder im Brandmalverfahren von Frau Rau und Herrn Geißler.
„Die Klassenstufe 6 des Gymnasiums Burgstädt pflanzte diese sechs Sommerlinden im Oktober 2023.“ steht auf einem Schild, welches Amelie, Mandy und Paula nun mit handwerklichem Geschick an den Dreibeinböcken, die die Linden in den ersten Jahren stabilisieren, anschraubten. In wenigen Minuten war das Ganze erledigt und die Pressefotos wurden ebenfalls noch gemacht. Die Blühwiese am Bahnhof und die zwei Linden am Haupteingang des Gymnasiums warten noch auf ihre Schilder bis der Bodenfrost verschwunden ist. Und die nächsten Projekte der letztjährigen 6. Klassen werden bereits in Herrenhaide, Bertelsdorf/Göritzhain und Claußnitz „auf den Weg gebracht“ und sollen nach ihrer Umsetzung in diesem Jahr natürlich ebenfalls beschildert werden.
Es gibt noch einen weiteren Grund zur Freude: Unser Projekt erhielt vom Land Sachsen den Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt – kurz eku – in der Kategorie Zivilgesellschaft. Damit werden Projekte prämiert, die zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz von Klima, Ressourcen, Natur und Umwelt beitragen. Der Förderverein des Gymnasiums bekam dafür 2.500 Euro, die in die Umsetzung weiterer Teilprojekte fließen werden. Das Fortbestehen des Projekts ist somit gesichert und weitere gute „Spuren“ können folgen.
Habt Ihr Ideen, wie mit Baumpflanzungen, Insektenwiesen und anderen Projekten, die Artenvielfalt und Klimabilanz in der Nähe Eures Wohnorts oder auf Eurem Schulweg verbessert werden können und wärt Ihr bereit mit Eurer Klasse dieses Vorhaben langfristig zu betreuen? Dann meldet Euch einfach mit Euren konkreten Vorschlägen direkt bei Herrn Geißler.



Am 26. Oktober 2023 packten 16 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen kräftig an und pflanzten sechs hochstämmige Linden am Burgstädter Bahnhof. Unterstützt wurden sie dabei von Vertretern der Stadt.
Die Sechstklässler bewiesen, dass sie mit den Spaten umgehen können und hatten binnen nur einer Stunde alle Pflanzgruben ausgehoben und mussten dabei hartnäckiges Wurzelwerk am Hang durchdringen. Im Anschluss wurden noch Manschetten aus Schilfrohr um die Bäume gelegt, um das Aufplatzen der Rinde durch zu starker Sonneneinstrahlung im Frühjahr zu verhindern. Ganz nebenbei sammelten einige Schülerinnen sogar noch herumliegenden Müll ein. Kurz vor Abschluss der Pflanzaktion erschien der Bürgermeister Lars Naumann zum Fototermin und bedankte sich bei den Freiwilligen für ihr Engagement. Eine weitere Kooperation mit der Stadt wurde ebenfalls kurz besprochen.
Alle Anwesenden konnten sich über den Zustand der umgesetzten Pflanzprojekte am Bahnhof informieren. Trotz einiger trockener Wochen im Sommer und Herbst machten die im Frühjahr gepflanzten fünf Sommerlinden einen vitalen Eindruck. Die seitens der Stadt angebrachten grünen „Säcke“ zur Tröpfchenbewässerung scheinen dabei gute Arbeit zu leisten. Auch der Anblick der Insektenwiese, welche die „Natur erleben“-Profilklasse im Frühjahr zweimal angelegt hatte, da sie wegen der Trockenheit und aufgrund des mittelmäßigen Saatguts Probleme bereitete, bot mittlerweile Grund zur Freude.
Zwischenzeitlich wurden durch die letztjährigen 6. Klassen eigene Vorhaben angeregt, die der Idee des „Auf den Weg gebracht“-Projekts entsprechen, nämlich sichtbare, wachsende Spuren in Form von z. B. Anpflanzungen im Wohnumfeld oder auf den Schulwegen unserer Lernenden zu hinterlassen, die über die Schulzeit hinweg dokumentiert und gepflegt werden. In den Gemeinden Claußnitz und Lunzenau aber auch dem Burgstädter Ortsteil Herrenhaide werden bereits ganz unterschiedliche Projekte „auf den Weg gebracht“. Über sie könnt Ihr bald hier mehr lesen. Alle Pflanzorte werden übrigens in den nächsten Tagen mit kleinen Holzschildern versehen, welche in Richtung des Gymnasiums weisen und Auskunft darüber geben, wer an dieser Stelle wann etwas gepflanzt hat.
Allen bisher Beteiligten möchte ich hiermit nochmal ein herzliches „Dankeschön“ sagen!
Am 6.7.2023 haben wir uns erneut zu der von uns bepflanzten Waldfläche im Kommunalwald Hartmannsdorf begeben. Diesmal waren wir im Rahmen des „Genial Sozial Tags“ dort. Ein Tag an dem Schüler aufgefordert werden, sich zu engagieren um Gutes zu tun.
Dort trafen wir auf den Förster Schmidt, einen seiner Neffen und auf den Bürgermeister Uwe Weinert. Letztgenannter unterzeichnete übrigens im Frühjahr zusammen mit dem Gymnasium einen Vertrag, der besagt, dass das Gymnasium diesen Teil des Waldes offiziell als Schulwald nutzen darf.
Als alle da waren, wurden wir in Gruppen aufgeteilt und begannen damit, unsere Aufgaben zu erledigen. Die einen haben sich mit Scheren und Handschuhen ausgerüstet, um ein Stück weiter die eingezäunten Triebe von Dornen und Gestrüpp zu befreien. Andere sollten mithilfe von Scheren und Sägen den Waldweg befahrbar halten und durften alles, was über dem Graben stand, abschneiden. Die nächste Aufgabe war die Bäume nach lebend und tot zu unterscheiden und zu zählen. Der Sinn dahinter ist es kranke Bäume zu fällen, damit die gesunden alle Nährstoffe bekommen, die sie benötigen.
Nach getaner Arbeit sind wir zu einem Rastplatz in Mühlau gelaufen und haben uns bei Steak und Grillkäse von der schweißtreibenden Arbeit ausgeruht. Jede Aktion im Wald macht viel Spaß und stärkt unseren Klassenverband enorm.
Am 28. März 2023 pflanzten eifrige Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen unseres Gymnasiums unter fachkundiger Anleitung insgesamt sieben Linden: fünf am Bahnhof und zwei am Haupteingang der Schule.
Damit haben sie das Pflanzprojekt „Auf den Weg gebracht“. Hinter dem Projekttitel steckt die Idee zum 30. Geburtstag des Gymnasiums ein lebendiges Zeichen zu setzen. Die Bäume erhalten noch in den nächsten Wochen ein Hinweisschild mit dem Logo und einen Pfeil, der in Richtung Gymnasium weist. Damit stehen die Bäume exemplarisch auf und für den Schulweg unserer Lernenden und sollen zur Stadtbegrünung beitragen.
Doch es soll nicht nur bei diesen beiden Pflanzstellen bleiben. Viele Vorschläge für weitere Pflanzorte auf dem Schulweg oder in Wohnortsnähe wurden schon von den 6. Klassen aufgeworfen. Nun heißt es, die Gemeinden zu kontaktieren und über die Umsetzbarkeit zu sprechen. Besitzverhältnisse und die Finanzierung müssen geklärt werden. Aber auch die Pflege spielt eine Rolle. Neu gepflanzte Bäume müssen beispielsweise bei Trockenheit regelmäßig gegossen und Äste nach einiger Zeit verschnitten werden. Gemeinsam mit Gemeinden, Eltern und vor allem den Schülerinnen und Schülern überlegen wir, wie dies umzusetzen ist.
Im vollen Gange ist übrigens derzeit auch die Arbeit an einer Schmetterlingswiese am Bahnhof. Die Umsetzung übernimmt hier die Profilklasse „Natur erleben“ mit Herrn Henniger. Ebenfalls am Bahnhof wird im Herbst die Ergänzung der bereits gut angewachsenen Baumreihe um fünf weitere Linden „auf den Weg gebracht“. Was noch alles dazu kommt, liegt in Euren Händen!
Fünf Monate ist es her, dass die Klasse 8b nach einem gewonnenen Wettbewerb 500 Weißtannen gepflanzt und damit den Grundstein für den Schulwald des Gymnasiums Burgstädt im Hartmannsdorfer Wald gelegt hatte. Nun hieß es zum Schuljahresstart den Zaun gegen Wildverbiss fertigzustellen, den die Klasse bereits vor den Sommerferien begonnen hatte.
Dies gelang am 9. September 2022 unter der Anleitung von Wolfram Schmidt, der die Klasse abermals tatkräftig unterstützte und mit viel Fachwissen zum Wald so manchen zum Staunen brachte. Dass er das Projekt der Klasse weiterhin betreut, ist umso erfreulicher, da er mit Ende Juni in seinen verdienten Ruhestand beim Sachsenforst gegangen ist. Die Klasse bedankte sich bei ihm dafür mit einem Geschenk in Form eines Bonsais, dem obligatorischen Baumkuchen und ein paar leckeren Happen für seinen Dackel Fox.
Neben dem Aufbau des neuen Zauns trug die Klasse einen alten Zaun einer benachbarten Fläche ab, befreite die neu bepflanzte Fläche von störenden Konkurrenztrieben wie wild wuchernden Brombeerpflanzen, schnitt den Waldweg frei und legte Netze aus. Letzteres dient dem Einsammeln von Eicheln für die gezielte Aussaat im Frühjahr. Nachvollziehbar wurde für viele der Schülerinnen und Schüler, dass eine Pflanzaktion der geringste Aufwand beim Aufforsten einer Fläche ist und die Anschlussarbeiten häufig anstrengender sind. Dennoch hatten wir alle viel Freude am Arbeiten im Freien fernab des Schulalltags. Auch der Umstand, dass nahezu alle gepflanzten Bäume den trockenen Sommer überlebt haben, motivierte alle Helferinnen und Helfer. Als nächstes wird es – so der Vorschlag vom Herrn Schmidt – eine Zusammenkunft im Advent geben, wo wir die erfolgreiche Umsetzung unseres Projekts etwas feiern wollen.
Wir, die Klasse 8b, haben die Entscheidung getroffen, uns für den Klimaschutz einzusetzen, statt angesichts der vielen Negativnachrichten zum Thema Klimawandel zu resignieren. Dafür haben wir mithilfe des Kurses "Natur erleben", des Sachsenforstes und der Schutzgemeinschaft des deutschen Waldes eine Aktion gestartet, um Bäume zu pflanzen.
Nach der Erstbegehung Anfang März und der Entscheidung, welche Bäume wir pflanzen würden, stand nun endlich die eigentliche Pflanzaktion an.
Am 27. April 2022 war es dann so weit. Wir sind in den Kommunalwald von Hartmannsdorf gegangen und bekamen dort, zwischen Steinbruch und Autobahntrasse, Spezialspaten und 600 Bäume vom Sachsenforst zur Verfügung gestellt. Nach den freundlichen Begrüßungsworten des Hartmannsdorfer Bürgermeisters Herrn Weinert bekamen wir eine Unterweisung im Umgang mit den Werkzeugen durch die Waldarbeiter und konnten mit der Pflanzaktion beginnen. Das Ziel jeder unserer Zweiergruppen lag darin, 50 kleine Weißtannen zu pflanzen. Nach knapp zwei Stunden Arbeit waren alle Setzlinge in der Erde. Zur Belohnung unserer harten Arbeit wurde für uns gegrillt.
Bevor wir den Wald wieder verließen, überprüften wir den sicheren Stand des Schildes „Schulwald“, welchen wir an diesem Tag begründeten. Am Ende des Schuljahres werden wir wieder zurückkehren, um einen Zaun gegen Wildverbiss zu setzen und sicherzustellen, dass unsere Bäume nicht durch konkurrierende Pflanzen verdrängt werden.
Lene Liebert/Luisa Luz Hähnel/Falk Geißler
Fotos: Lina Pander und Merle Pannwitz.


Wir, die 8b des Gymnasium Burgstädt, haben uns Ende 2021 bei einer Aktion des Sachsenforsts beworben, um Bäume zu pflanzen. Dabei konnten wir mit unserem selbstinszenierten Video sowie mit dem Vorhaben, im Kommunalwald von Hartmannsdorf ein abgestorbenes Stück zu bepflanzen, überzeugen.
Unsere Klasse belegte den ersten Platz. Die erste Begehung hat bereits stattgefunden. Zusammen mit dem Naturwissenschaftlichen Profil der Klassenstufe acht sind wir Anfang März mit dem Bus zum Wald gefahren und haben dort Förster Schmidt getroffen. Mit Herrn Schmidt haben wir besprochen, welche Baumarten wir pflanzen könnten. Sie müssen mögliche klimatische Veränderungen überleben und auch starkem Wind Stand halten. Auch das Naturwissenschaftliche Profil hat sich noch einmal intensiver mit den möglichen Baumarten befasst. Sie sind zu dem Entschluss gekommen, dass Bäume wie die Stieleiche oder die Weißtanne am besten geeignet wären. Bis jetzt haben wir unser Gebiet vermessen
(44 m x 60 m) und abgestorbene Bäume gezählt. Nun sind wir voller Vorfreude auf die Pflanzaktion, die demnächst auch stattfinden soll.
Luisa Luz Hähnel und Lene Liebert


Das noch frische Jahr hielt für die Klasse 8b des Burgstädter Gymnasiums eine besonders schöne Überraschung bereit. Ihr Engagement für ein Aufforstungsprojekt im Hartmannsdorfer Kommunalwald trägt bereits die ersten Früchte!
Ihr Engagement für ein Aufforstungsprojekt im Hartmannsdorfer Kommunalwald trägt bereits in der Planungsphase die ersten Früchte und erhielt im Kreativwettbewerb "Sachsens Wälder - in der Zukunft" von der Jury der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Sachsenforsts den 1. Preis.
Im Würdigungstext zeigt man sich beeindruckt:
"Besonderes Engagement zeigte die Klasse 8b des Gymnasiums Burgstädt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ihr ehrgeiziges Ziel, gemeinsam mit Sachsenforst eine Waldfläche aufzuforsten, zukünftig zu pflegen und zu erforschen. Mit ihrem durchdachten Vorgehen zeigt die Klasse, dass sie sich im Voraus intensiv mit der Thematik und Problematik des Waldes auseinandergesetzt hat.
Die Klasse 8b des Gymnasiums Burgstädt erhält den 1. Preis in der Kategorie Oberstufe Klasse 6 bis 10. Ihre Projektidee mit Müllsammel- und Pflanzaktion wird gemeinsam mit einem Förster von Sachsenforst umgesetzt. Auf diese Weise entsteht ein eigener Schulwald."
Die nächsten Schritte werden medial begleitet und der Klasse winkt ein Abschlussgrillen am Schuljahresende. Ich freue mich gemeinsam mit der Klasse über die Leistung und schaue erwartungsvoll auf die nächsten Herausforderungen des Projektes!
F. Geißler
